Sonntag, 22. April 2018, 17.00 Uhr
Trio à cordes

Streichtrio Lirico
„Die hohe Kunst des Triospiels“

Franz Schubert (1797 –1828) Trio B-Dur für Violine, Viola und Violoncello, D 581
Mieczyslaw Weinberg (1919 –1996) Streichtrio op.48
Max Reger (1873 –1916) Streichtrio d-moll op. 141b

Weinberg ist einer der wichtigsten russischen Komponisten, obwohl sein Bekanntheitsgrad immer noch gering ist. Mit Schostakowitsch teilt er das prinzipielle Festhalten an der Tonalität und am tradierten Formenkanon, und tatsächlich meinte er selbst, er fühle sich als dessen „Fleisch und Blut“.
Weil die großen Romantiker keine Werke für Streichtrio schrieben, blieb es Max Reger vorbehalten, die bedeutendsten romantischen Streichtrios zu komponieren. „Dickflüssigkeit” war, wie der Komponist selbst zugab, ein Wesensmerkmal seiner Kammermusik, die in diesem Zeitgeist entstand.
„Der Name des Trios kann treffender nicht sein ... Die drei charismatischen Künstler vermitteln dem begeisterten Publikum ein atmosphärisch dichtes, musikalisch hoch emotionales und technisch virtuos brillantes Geschehen.“ – Wittenberger Sonntagsmagazin

Franziska Pietsch, Violine
Sophia Reuter, Viola
Johannes Krebs, Violoncello